Änderungen der ÖFB Regeln Das ÖFB-Präsidium hat im Umlaufwege ergänzende Covid-Bestimmungsänderungen mit Gültigkeit 20.07.2020 beschlossen. Diese betreffen u.a. folgende Abschnitte (Gesamtfassung im Letztstand):

ÖFB-MEISTERSCHAFTSREGELN
§ 28 Trainer
(1) Vereine, welche der 1. bis 8. Leistungsstufe angehören bzw. eine Frauen-Ligamannschaft führen, sind
verpflichtet, für die Kampfmannschaft einen hauptverantwortlichen Trainer mit positiv abgeschlossener
Trainerausbildung und einer durch die Direktion Sport des ÖFB erteilten gültigen Ausbildungserlaubnis
(Lizenz) wie folgt zu beschäftigen:
a) 1. Leistungsstufe : UEFA-Pro-Lizenz
b) 2. Leistungsstufe : UEFA-Pro-Lizenz oder UEFA-A-Lizenz ALT
c) 3. Leistungsstufe : UEFA-A-Lizenz
d) 4. Leistungsstufe : UEFA-A-Lizenz oder UEFA-B-Lizenz ALT
e) 5. Leistungsstufe: UEFA-B-Lizenz oder bisheriger Trainerlehrgang des Landesverbandes
f) 6. Leistungsstufe: UEFA-B-Lizenz oder bisheriger Trainerlehrgang des Landesverbandes
g) 7. + 8. Leistungsstufe: Jugendtrainerlizenz oder bisher Nachwuchsbetreuerlehrgang
h) ÖFB-Frauenbundesliga: UEFA-A-Lizenz oder UEFA-B-Lizenz ALT
i) Frauen 2. Liga und Future League: UEFA-B-Lizenz oder bisheriger Trainerlehrgang des
Landesverbandes
j) Empfehlung: in allen Spielklassen sollen ausgebildete Trainer unter dem Motto „kein Fußballtraining
ohne qualifizierten Fußballtrainer“ beschäftigt werden.
(2) Im Nachwuchsbereich sind die Vereine verpflichtet, hauptverantwortliche Trainer mit positiv
abgeschlossener Ausbildung und einer durch die Direktion Sport des ÖFB erteilten gültigen
Ausbildungserlaubnis (Lizenz) wie folgt zu beschäftigen:
a) Akademien (AKA): UEFA-Pro-Lizenz oder UEFA-A-Lizenz und UEFA-Elitejunioren-A-Lizenz
b) Landesverbandsausbildungszentren (LAZ) – Ausbildungsleiter (Standorttrainer): UEFA-Pro-Lizenz
oder UEFA-A-Lizenz und UEFA-Elitejunioren-A-Lizenz
c) Landesverbandsausbildungszentren (LAZ) – Vorstufentrainer: UEFA-B-Lizenz und Junioren-B-Lizenz
oder bisheriger Lehrgang für Kinder- und Jugendfußball (Breitenfußball)
d) Im restlichen Nachwuchsbereich müssen alle Vereine, egal welcher Leistungsstufe sie angehören,
folgende Trainer beschäftigen:
 bis zu drei Nachwuchsmannschaften mindestens einen Trainer, mit zumindest Jugendtrainerlizenz oder der den bisherigen „Nachwuchsbetreuerlehrgang“ abgeschlossen hat,
 ab vier Nachwuchsmannschaften mindestens zwei Trainer, mit zumindest Jugendtrainerlizenz
oder die den bisherigen „Nachwuchsbetreuerlehrgang“ abgeschlossen haben.
(3) Vereine sind verpflichtet, Torwarttrainer mit positiv abgeschlossener Ausbildung und einer durch die
Direktion Sport des ÖFB erteilten gültigen Ausbildungserlaubnis (Lizenz) wie folgt zu beschäftigen:
a) 1. Leistungsstufe: UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz oder bisherige höchste Torwarttrainer
lizenz
b) 2. Leistungsstufe: UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz oder bisherige höchste Torwarttrainer
lizenz
c) 3. Leistungsstufe: Grundkurs für Torwarttrainer
d) 4. Leistungsstufe: Grundkurs für Torwarttrainer
e) Akademien (AKA): UEFA-Torwarttrainer-A-Lizenz oder bisherige höchste Torwarttrainer
lizenz
f) Landesverbandsausbildungszentren (LAZ): nationale Torwarttrainerlizenz
g) Empfehlung: auch in den Spielklassen darunter (ab 5. Leistungsstufe) sowie im restlichen Nachwuchsbereich sollen ausgebildete Torwarttrainer beschäftigt werden
(4) Falls der betreffende Trainer (noch) nicht die Möglichkeit hatte, die Ausbildung für die geforderte
Qualifikation abzuschließen, muss er zwecks Erfüllung der jeweiligen Anforderungen zu Beginn der
Meisterschaft zumindest den erforderlichen Lehrgang begonnen haben. Lediglich die Anmeldung für
den erforderlichen Lehrgang genügt nicht, um dieses Kriterium zu erfüllen. Konnte der erforderliche
Lehrgang zu Beginn der Meisterschaft 2020/21 noch nicht begonnen werden, ist die Anmeldung für
diesen Lehrgang ausreichend. In diesem Fall muss bis spätestens 31.12.2020 die Aufnahme in den
betreffenden Lehrgang nachgewiesen werden, andernfalls erlischt ab diesem Zeitpunkt die
Trainingsberechtigung für die betreffende Mannschaft.
(5) Ein hauptverantwortlicher Trainer, der mit seiner Mannschaft in eine Leistungsstufe aufgestiegen ist, für
die die nächsthöhere Ausbildungserlaubnis erforderlich ist, kann diese Mannschaft ohne zusätzliche
Genehmigung in der 2. – 8. Leistungsstufe höchstens für ein Spieljahr weitertrainieren, sofern er die
betreffende Mannschaft das gesamte letzte Bewerbshalbjahr (ab dem ersten Pflichtspiel) als hauptverantwortlicher Trainer trainiert hat.
(6) Die interimistische Neubestellung eines nicht entsprechend qualifizierten Trainers während einer
laufenden Meisterschaft zieht bis zum Beginn eines neuen Bewerbshalbjahres keine Sanktionen nach
sich, sofern der interimistisch bestellte Trainer zumindest die nächst niedrigere Ausbildungserlaubnis
besitzt.
(7) Der vom Verein für die Kampfmannschaft gemeldete hauptverantwortliche Trainer hat seine Aufgaben
beim Training (hauptverantwortliche Leitung des Trainings) und bei den Spielen (Aufstellung, Taktik,
Coaching usw.), die Anweisung der Spieler und des technischen Stabes in der Kabine und der CoachingZone vor und nach dem Spiel sowie mediale Aufgaben und Termine tatsächlich selbst wahrzunehmen.
Die Verantwortung des jeweiligen Trainers für seine Mannschaft muss nach außen klar erkennbar sein.
(8) Die Trainer haben ihre Qualifikation und die Gültigkeit ihrer Ausbildungserlaubnis (Lizenz) vor Antritt ihrer
Tätigkeit dem Verein nachzuweisen.
(9) Die Vereine haben ihre hauptverantwortlichen Trainer und Torwarttrainer rechtzeitig vor Beginn eines
Meisterschaftsjahres der Bundesliga bzw. dem zuständigen Landesverband namhaft zu machen
(Zuordnung zu der Mannschaft im „Fußball-Online“ System). Die Prüfung der Qualifikation und die
Kontrolle der Tätigkeit der von den Vereinen gemeldeten hauptverantwortlichen Trainer und
Torwarttrainer obliegen der Bundesliga bzw. dem jeweiligen Landesverband. Sämtliche Änderungen
während des Meisterschaftsjahres sind der Bundesliga bzw. dem zuständigen Landesverband innerhalb
von 14 Tagen bekannt zu geben bzw. die Eingaben im „Fußball-Online“ System zu aktualisieren.
§ 33 Inkrafttreten
Diese Fassung der Meisterschaftsregeln tritt mit 120.7.2020 in Kraft.

REGULATIV FÜR DIE DEM ÖFB
ANGEHÖRIGEN VEREINE UND SPIELER
I. ABSCHNITT: ALLGEMEINES
§ 4 Anmeldung, Registrierung und Spielberechtigung
(1) Ein Spieler kann sich jeweils nur für einen Verein anmelden (=Antrag auf Registrierung). Durch seine
Anmeldung anerkennt der Spieler die Statuten, Reglemente und Beschlüsse der FIFA, der UEFA, des
ÖFB sowie seines Verbandes und verpflichtetet sich diese einzuhalten.
(2) Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Verband mit den hierfür vom ÖFB aufgelegten Formularen
oder per „Online-Meldewesen“. Die Unterlagen sind vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen.
Der Anmeldung ist ein aktuelles Passfoto beizulegen. Es liegt im Ermessen der Verbände zusätzlich
zu den vorgeschriebenen Formularen weitere Unterlagen für die Anmeldung zu verlangen. Der
anmeldende Verein hat dem Spieler eine Durchschrift/Kopie der Anmeldung auszuhändigen. Bei der
Anmeldung eines Spielers, der das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist eine schriftliche
Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters auf dem Anmeldeformular erforderlich. Der ÖFB
und die Verbände heben für jede Spieleranmeldung eine Bearbeitungsgebühr ein, deren Höhe vom
ÖFB festzusetzen ist.
(3) Nach Einlangen der Anmeldung im Original oder über das „Online-Meldewesen“ beim zuständigen
Verband, wird der Spieler nach Überprüfung der Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit
von diesem registriert. Die Spielberechtigung gilt damit als erteilt und nur in besonders geregelten
Fällen ist der Spieler nicht ab dem Zeitpunkt der Registrierung, sondern erst mit einem späteren
Datum spielberechtigt.
(4) Ein Spieler kann nur für einen Verein registriert sein. Ein Spieler ist nur für jenen Verein spielberechtigt, für den er registriert ist. Die Teilnahme am organisierten Fußball ist spielberechtigten
Spielern vorbehalten. Der Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers in einem Bewerbsspiel ist
regelwidrig.
(5) Ein Verband darf einen Spieler nur unter folgenden Voraussetzungen registrieren:
Der anzumeldende Spieler
a) war zuvor noch bei keinem Verein gemeldet und besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft
(Neuanmeldung § 5) oder
a) war zuvor noch bei keinem Verein gemeldet, besitzt nicht die österreichische Staatsbürgerschaft,
nach Durchführung einer internationalen Anmeldung (§16) oder
b) wechselt gemäß den nationalen Übertrittsbestimmungen zwischen zwei dem ÖFB angehörigen
Vereinen oder
c) wird zwischen zwei Vereinen, die verschiedenen Nationalverbände angehören, transferiert und
besitzt einen durch den Nationalverband den der Spieler verlassen hat, ausgestellten Freigabeschein.
(6) Ein Spieler kann in der Zeitspanne vom 1. Juli bis 30. Juni des Folgejahres bei maximal drei Vereinen
registriert werden. In dieser Zeit ist der Spieler für Bewerbsspiele von lediglich zwei Vereinen
spielberechtigt. Im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 30 Juni 2021 sind Spieler für höchstens drei Vereine
spielberechtigt.
(7) Zum Nachweis der Spielberechtigung des Spielers dienen die Daten des „Fußball-Online“ – System,
sind diese nicht verfügbar der Spielerpass.
(8) Die Spielberechtigung kann vom zuständigen Kontrollausschuss entzogen werden, wenn
b) nachträglich Gründe bekannt werden, bei deren Kenntnis zum Zeitpunkt der Anmeldung keine
Spielberechtigung für den Spieler erteilt worden wäre.
a) ein Spieler an einer Krankheit, einem Gebrechen oder an einem Körperzustand leidet, durch
welchen – insbesondere unter Berücksichtigung des Körperkontaktes mit anderen Spielern –
Infektionsgefahr oder eine andere gleichartige Gefahr für Mit- oder Gegenspieler ausgeht.
(9) Die Spielberechtigung kann ruhend gestellt werden, wenn ein begründeter Verdacht gemäß Abs. 8 lit.
b besteht, solange nicht durch ein ärztliches Attest schriftlich der Nachweis erbracht wird, dass
keinerlei derartige Gefahr für Mit- oder Gegenspieler besteht.
(10)Ein Nichtamateur ist für seinen Verein erst nach Durchführung eines Reamateurisierungsverfahrens
gemäß § 17 als Amateur spielberechtigt.
(11)Alle Spieler müssen sich vor der Erstanmeldung in Österreich einer ärztlichen Gesundheitsuntersuchung unterziehen. Der Tauglichkeitsvermerk ist auf dem Anmeldeschein einzutragen.
II. ABSCHNITT: ÜBERTRITTSBESTIMMUNGEN
§ 7 Allgemeine Übertrittsbestimmungen
(1)
a) Die Übertrittszeiten der Landesverbände sind von 5. bis 15. Juli (Sommerübertrittszeit) und vom

  1. Jänner bis 6. Februar (Winterübertrittszeit).
    b) Die Sommerübertrittszeit der Bundesliga beginnt am 9. Juni, frühestens jedoch am Tag nach dem
    letzten Spiel der Meisterschaft, und endet am 31. August. Die Winterübertrittszeit der Bundesliga
    ist vom 7. Jänner bis 6. Februar.
    c) Wegen der aufgrund der Corona-Pandemie über den 30.06.2020 hinaus fortgesetzten Bewerbe
    der Bundesliga beginnt die Sommerübertrittszeit der Bundesliga 2020 abweichend von lit. b am
  2. Juli und endet am 5. Oktober. Sofern in anderen Bewerbsbestimmungen auf die
    Übertrittszeiten der Bundesliga verwiesen wird und nichts anderes geregelt ist, gilt für die
    Sommerübertrittszeit 2020 lit b unverändert.
    d) Spieler, die in den aufgrund der Corona-Pandemie über den 30.06.2020 hinaus fortgesetzten
    Bewerben der Bundesliga spielberechtigt sind, dürfen sich abweichend von lit. a auch im
    Zeitraum vom 27. Juli bis 7. August 2020 für einen Verein der Landesverbände anmelden. Dieser
    Zeitraum zählt insbesondere in Hinblick auf Abs 5 ebenfalls zur Sommerübertrittszeit 2020 gemäß
    lit. a.
    b)e)Spieler, die im Zeitraum gemäß lit. d für einen Bundesliga-Verein angemeldet werden, dürfen bis
    zur nächsten Übertrittszeit auch dann in deren an den Bewerben der Landesverbände
    teilnehmenden Amateurmannschaften eingesetzt werden, wenn sie nicht für die U-23
    spielberechtigt sind.
    (2) Ein bereits registrierter Spieler darf sich nur während der festgelegten Übertrittszeiten für einen
    Verein anmelden.
    (3) Ein bereits registrierter Nachwuchsspieler, der das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, darf sich
    nach dem Ende der Sommerübertrittszeit noch bis 30. September, nach dem Ende der Winterübertrittszeit noch bis 31. März für einen Verein anmelden.
    (4) Ausnahmsweise kann ein Nichtamateur, dessen Vertrag vor dem Ende einer Übertrittszeit abgelaufen
    ist, auch außerhalb der betreffenden Übertrittszeit registriert und spielberechtigt werden. Eine
    derartige Entscheidung liegt im Ermessen der jeweiligen Verbände.
    (5) Ein Spieler darf in einer vom ÖFB festgelegten Übertrittszeit nur einen Vereinswechsel vornehmen.
    Davon ausgenommen ist ein Vereinswechsel gemäß § 12 Abs. 1.
    (6) Für die Inanspruchnahme von Spielervermittlern bei einem Vereinswechsel gilt das ÖFB-Reglement
    zur Arbeit mit Spielervermittlern bzw. das Reglement der FIFA zur Arbeit mit Vermittlern.
    (7) Die Bestimmungen der ÖFB-Rechtspflegeordnung über den Fristenlauf gelten sinngemäß. Bei der
    Vorlage von Unterlagen durch Postsendung ist das Datum des Poststempels maßgebend.
    § 11 Vereinswechsel von Amateurspielern nach Abmeldung und Wartezeit
    (1) Ein Spieler darf sich nur in den ersten sechs Tagen der Sommerübertrittszeit abmelden. Die Abmeldung hat schriftlich zu erfolgen, muss eigenhändig vom Spieler unterschrieben sein und hat eingeschrieben oder über das „Online-Meldewesen“ an den Verein zu erfolgen. Bei der Abmeldung
    eines Spielers, der das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist eine schriftliche
    Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters beizufügen bzw. hat dieser die Abmeldung mit zu
    unterfertigen.
    (2) Spieler, die dem Verein in der laufenden Sommerübertrittszeit beigetreten sind, können sich in dieser
    Übertrittszeit nicht wieder abmelden.
    (3) Der Verein hat den zuständigen Verband bis spätestens einen Monat nach erfolgter Abmeldung unter
    gleichzeitiger Vorlage des Spielerpasses und der Abmeldung nachweislich über die Abmeldung zu
    verständigen.
    (4) Die Abmeldungen sind beim Verband zu verwahren. Der Umstand der Abmeldung ist bei der
    Wiederanmeldung für einen Verein auf dem Anmeldeformular zu bestätigen.
    (5) Solange ein Spieler nicht freigegeben und für einen neuen Verein registriert ist, kann er jederzeit zu
    dem Verein, von dem er sich abgemeldet hat, durch neuerliche Abgabe eines Anmeldeformulars
    beim Verband zurückkehren.
    (6) Ab der Sommerübertrittszeit des der Abmeldung folgenden Jahres ist der abgemeldete Spieler
    berechtigt, sich ohne Entschädigungszahlung bei einem anderen Verein anzumelden. Der Zeitraum
    vom 15.03.2020 bis zum 30.06.2020Zeiträume, in denen dem aufgrund der Covid-19-Pandemie kein
    Spielbetrieb durchgeführt wird, sind ist bei der Berechnung der Wartezeit nicht zu berücksichtigen,
    diese verlängert sich entsprechendbis längstens 27.07.2020. Dies gilt für den Zeitraum vom
    15.03.2020 bis zum 30.06.2020. Sofern der Spielbetrieb in bestimmten Bewerben vor dem
    30.06.2020 wieder aufgenommen wird, verkürzt sich der Zeitraum für jene Spieler entsprechend, die
    in diesen Bewerben spielberechtigt sind. Der abgemeldete Spieler darf in der der Abmeldung
    folgenden Winterübertrittszeit von einem anderen Verein angemeldet werden, wenn gleichzeitig die
    Bezahlung einer Entschädigung an den Verein, dem der Spieler bisher angehörte, in der Höhe von 50
    % des im Anhang I ausgewiesenen Betrages nachgewiesen wird. Maßgebend für die Höhe der
    Entschädigungssätze und das Alter ist der Zeitpunkt der Abmeldung.
    (7) Diese Entschädigungssätze gelten für Amateurspieler, die im Spieljahr vor der Abmeldung
    mindestens dreimal in der ersten Mannschaft oder Amateurmannschaft von Bundesligavereinen bei
    Pflichtspielen zum Einsatz gekommen sind. Wird diese Anzahl nicht erreicht, reduziert sich die
    Entschädigung auf die Hälfte.
    (8) Es bleibt den Landesverbänden überlassen, durch Beschluss festzulegen
    a) ob für Nachwuchsspieler eine Entschädigung nach Abs. 6 und 7 zu leisten ist.
    b) ob ein Spieler, welcher bis jeweils 31. Juli sein 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sich nach
    erfolgter Abmeldung bei einem Verein desselben Landesverbandes nach einer Wartezeit von
    sechs Monaten anmelden kann.
    (9) Die unberechtigte fußballsportliche Betätigung eines in Wartezeit befindlichen Spielers hat zur Folge,
    dass seine Abmeldung unwirksam wird. Unberechtigte fußballsportliche Betätigung (Verbands- oder
    Nichtverbandsmannschaften) ist die Teilnahme an Pflicht- oder Freundschaftsspielen oder an
    Hallenfußballspielen. Die Außerkraftsetzung der Abmeldung hat der zuständige Ausschuss des
    Verbandes auf Antrag des Vereines, dem der Spieler bisher angehörte, auszusprechen. Ein solcher
    Antrag muss binnen 14 Tagen nach Kenntnis von der unberechtigten sportlichen Betätigung beim
    zuständigen Verband eingebracht werden. Dagegen ist die Teilnahme an
    Schulfußballveranstaltungen, beruflich motivierten Fußballspielen oder am Training eines beliebigen
    Vereines gestattet.
    V. ABSCHNITT: SCHLUSSBESTIMMUNGEN
    § 29 Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen
    (2) Diese Bestimmungen treten mit 201. Juli 2020 in Kraft.
    (3) Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Regulativs anhängige Verfahren sind nach den
    Bestimmungen des zum Zeitpunkt der Entstehung des Sachverhaltes gültigen Regulativs zu Ende zu
    führen.
    (4) Nichtamateure, die mit 01.01.2016 einen laufenden Spielervertrag haben, sind bei dem
    Vereinswechsel unmittelbar nach dem Ende dieses Vertrages von der Anwendung der
    Bestimmungen über die Ausbildungs- und Förderungsentschädigung (§23a) ausgenommen.

ÖFB-RECHTSPFLEGEORDNUNG
TEIL 6 : BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR DIE
STRAFAUSSCHÜSSE
KAPITEL II: EHRVERLETZTENDES UND RASSISTISCHES VERFAHREN
§ 111 Ehrverletzung
(1) Wer insbesondere durch beleidigende Gesten oder Äußerungen eine andere Person in ihrer Ehre
verletzt, wird mit einer Sperre von 2 bis 12 Pflichtspielen bestraft. Zusätzlich kann eine Geldstrafe
von € 50,– bis € 2.000,– verhängt werden.
(2) Offizielle, die ein Vergehen nach Abs. 1 begehen, werden mit einer Funktionssperre von 1 bis 6
Monaten und/oder einer Geldstrafe von € 100,– bis € 2.000,– bestraft.
§ 112 RassismusDiskriminierung
(1) Wer eine Person oder eine Gruppe von Personen die Menschenwürde einer anderen Person durch
herabwürdigende, diskriminierende oder verunglimpfende Äußerungen oder Handlungen (in welcher
Form auch immer) in Bezug auf Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion oder , Geschlecht, Behinderung,
sexuelle Orientierung, ethnische, nationale oder soziale Herkunft, politische Meinung oder aus
sonstigen Gründen in seiner bzw ihrer Würde oder Integrität verletzt, wird für mindestens 5 Pflichtspiele
gesperrt bzw. erhält eine entsprechende Funktionssperre. Zusätzlich werden können ein Stadionverbot
und/oder eine Geldstrafe in der Höhe von mindestens € 1.000,– bis € 10.000,– verhängt werden. Bei
einem Offiziellen, der sich dieses Vergehens schuldig macht, beträgt die Geldstrafe mindestens €
1.500,- bis € 15.000,-.
(2) Verletzen mehrere Personen (Offizielle und/oder Spieler) desselben Vereines Abs. 1 oder liegen
anderweitige gravierende Umstände vor, können der betreffenden Mannschaft bei einem ersten
Vergehen drei Punkte und bei einem zweiten Vergehen sechs Punkte abgezogen werden; bei einem
weiteren Vergehen kann ein Zwangsabstieg ausgesprochen werden. In Spielen ohne Punktevergabe
wird die entsprechende Mannschaft, sofern zuordenbar, vom Bewerb ausgeschlossen.
(3) Wenn ein oder mehrere einem Verein zuordenbare Anhänger einer Mannschaft bei einem Spiel ein
Vergehen nach Abs. 1 begehen, wird kann der betreffende Verein, selbst wenn ohne dass ihn diesen
daran kein schuldhaftes Verhalten oder ein schuldhaftes Unterlassen trifft, mit einer Geldstrafe in der
Höhe von € 1.500,– bis € 1520.000,–, einem Abzug von Punkten belegtund/oder der Austragung eines
Spiels unter Ausschluss eines Teiles der Öffentlichkeit belegt werden.
(4) Bei schweren einem schweren oder wiederholten Vergehen können zusätzlich Sanktionen,
(insbesondere die Austragung eines oder mehrerer Spiele(s) unter Ausschluss der gesamten
Öffentlichkeit, eine 0:3 Strafverifizierung, eine Geldstrafe von mindestens € 5.000,–, ein Abzug von
Punkten oder der Ausschluss aus dem Wettbewerb,) ausgesprochen werden.
(5) Zuschauer, die ein Vergehen nach Abs. 1 begehen, werden mit mindestens 2 Jahren Stadionverbot
belegt.
2
(65) Die genannten Sanktionen können im Bedarfsfall mit spezifischen Maßnahmen verbunden werden,
die geeignet sind, diskriminierendem Verhalten entgegenzuwirken.
Eine Sanktion auf Grund dieser Bestimmung kann gemildert, oder es kann von einer Verhängung einer
Sanktion abgesehen werden, wenn ein Spieler, die betroffene Mannschaft oder der Verein nachweist,
dass ihn für den betreffenden Vorfall kein oder nur ein geringes Verschulden trifft, oder sofern es
anderweitige wichtige Gründe rechtfertigen. Eine Strafmilderung oder der Verzicht auf eine Sanktion
ist insbesondere dann möglich, wenn Vorfälle provoziert worden sind, um gegenüber einem Spieler,
einer Mannschaft oder einem Verein eine Sanktionierung gemäß dieser Bestimmung zu erwirken.
§ 116 Verletzung der VeranstaltungsbestimmungenSicherheit bei Spielen
(1) Ein Verein, der gegen die in den Meisterschaftsregeln normierten oder von den Verbänden ergänzend erlassenen Bestimmungen im Zusammenhang mit der Sicherheit bei Spielen verstößt
oder seine dort aufgeführten Pflichten nicht erfüllt, wird mit einer Geldstrafe von € 50,– bis
€ 20.000,– bestraft.
(2) Wird vor, während oder nach einem Spiel die Ruhe und Ordnung gestört, so kann das zuständige
Rechtsorgan über den Verein, der für deren Aufrechterhaltung zu sorgen hat, eine Geldstrafe von
€ 50,– bis € 20.000,–, ein Abzug von Punkten, eine Platzsperre und/oder die Austragung von
Spielen unter (Teil-) Ausschluss der Öffentlichkeit verhängen, es sei denn der Verein kann
nachweisen, dass im Zusammenhang mit der Organisation des Spiels keine Fahrlässigkeit vorlag.
(3) Ein Verein ist zudem für die folgenden Fälle von unangemessenem Verhalten seiner Anhänger mit
Der Gastverein, dessen ihm zurechenbare Anhänger in Abs. 1 oder 2 angeführten Bestimmungen
verletzen, ist mit einer Geldstrafe von € 50,– bis € 20.000,–, einem Abzug von Punkten, einer
Platzsperre und/oder der Austragung von Spielen unter (Teil-) Ausschluss der Öffentlichkeit zu
bestrafen. Die sich im Gästesektor eines Stadions aufhaltenden Zuschauer gelten unter dem
Vorbehalt des Beweises des Gegenteils als Anhänger des Gastvereines., obwohl der Verein
nachweisen kann, dass bei der Organisation des Spiels keine Fahrlässigkeit vorlag:
a) Eindringen auf das Spielfeld (unerlaubtes Übersteigen von Barrieren);
b) Wurf von Gegenständen auf das Spielfeld unabhängig von den dadurch bewirkten Folgen;
c) Verwendung von Laserpointern oder ähnlichen elektronischen Geräten, wodurch der
ordnungsgemäße Ablauf eines Spiels bzw die Sicherheit, Gesundheit oder Integrität der daran
beteiligten Personen oder Zuschauer beeinflusst werden kann;
d) alle anderen Verstößen vor, während oder nach einem Spiel, die im und um das Stadion
beobachtet festgestellt werden, wodurch insbesondere Ruhe und Ordnung gestört werden,
sofern diese Verstöße dem Einflussbereich des Vereins zurechenbar sind.
(4) Die sich im Gästesektor eines Stadions aufhaltenden Zuschauer gelten unter dem Vorbehalt des
Beweises des Gegenteils als Anhänger des Gastvereines.

(4)(5) Die Möglichkeit, aus Sicherheitsgründen Maßnahmen zu verfügen, ohne dass dazu ein
Vergehen vorliegen muss, bleibt vorbehalten.
3
§ 116a Missbräuchliche Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen
(1) Werden vor, während oder nach einem Spiel pyrotechnische Gegenstände missbräuchlich verwendet, so kann das zuständige Rechtsorgan über den Verein, der für Organisation und Sicherheit
verantwortlich ist, eine Geldstrafe von € 50,– bis € 20.000,–, ein Abzug von Punkten, eine
Platzsperre und/oder die Austragung von Spielen unter (Teil-)Ausschluss der Öffentlichkeit
verhängen, obwohl der Verein nachweisen kann, dass ihn daran kein schuldhaftes Verhalten trifft.
(2) Ein VereinDer Gastverein, dessen ihm zurechenbare Anhänger diese Bestimmung verletzen, ist mit
einer Geldstrafe von € 50,– bis € 20.000,–, einem Abzug von Punkten, einer Platzsperre und/oder
der Austragung von Spielen unter (Teil-)Ausschluss der Öffentlichkeit zu bestrafen, auch wenn der
Verein nachweisen kann, dass ihn daran kein schuldhaftes Verhalten trifft. Die sich im Gästesektor
eines Stadions aufhaltenden Zuschauer gelten unter dem Vorbehalt des Beweises des Gegenteils
als Anhänger des Gastvereins.
(3) Die Möglichkeit, aus Sicherheitsgründen weitere Maßnahmen zu verfügen, bleibt vorbehalten.
TEIL 8: SCHLUSSBESTIMMUNGEN
§ 138 Beschluss und Inkrafttreten
Diese Fassung der Rechtspflegeordnung tritt mit 120.7.2019 2020 in Kraft.

BESTIMMUNGEN ÜBER KOOPERATIONSVERTRÄGE
gültig ab 1820.67.2020
§1 Anwendungsbereich
Kooperationsverträge können abgeschlossen werden zwischen
a) Vereinen der 1.Leistungsstufe und Vereinen der 2.Leistungsstufe
b) Fußball-Akademien (AKA), die vom Landesverband geführt werden, und Vereinen der
Österreichischen Fußball-Bundesliga (ÖFBL)
c) Vereinen der ÖFBL und Vereinen der Regionalliga
d) AKA, die über gemeldete Spieler verfügen, und Vereinen der Regionalliga.
Verfügt eine AKA über keine gemeldeten Spieler, gelangt § 4 zur Anwendung.
§ 2 Kooperationsverträge zwischen Vereinen der 1. Leistungsstufe (Stammverein) und der 2.
Leistungsstufe sowie zwischen einer von einem Landesverband geführten AKA (Stammverein)
und einem Verein der ÖFBL
(1) Die Kooperationsspieler müssen für die U22 spielberechtigt sein und bleiben bei ihrem jeweiligen
Stammverein aufrecht gemeldet.
(2) Für einen Spieler darf jeweils nur ein aufrechter Kooperationsvertrag bestehen.
(3) Derartige Kooperationsverträge können während der Transferzeiten der ÖFBL abgeschlossen
werden.
(4) Als letzter Tag des Kooperationsvertrages gilt der 30. Juni des laufenden Spieljahres. Sofern
Bewerbe im Spieljahr 2019/20 über den 30.06.2020 hinaus verlängert werden, können
Kooperationsverträge für Spieler, die in diesen Bewerben einsatzberechtigt sind, bis zum Ende
der betreffenden Bewerbe verlängert werden.
(5) Kooperationsverträge können in der Winterübertrittszeit einvernehmlich aufgelöst und durch neue
Kooperationsverträge ersetzt werden.
(6) Für diese Kooperationsverträge sind ausschließlich die von der ÖFBL aufgelegten
Vertragsformulare zu verwenden. Zusätzlich bedürfen Kooperationsverträge der Genehmigung
der ÖFBL.
(7) Für befristet freigegebene Spieler (§ 8 Abs. 5 ÖFB-Regulativ) dürfen keine Kooperationsverträge
abgeschlossen werden.
(8) Für die mit Kooperationsverträgen „verliehenen“ Spieler darf keine Entschädigung, welcher Art
auch immer, verlangt werden.
(9) Die Spieler sind sowohl für den Stamm- als auch für den Kooperationsverein einsatzberechtigt.
2
(10) In den Amateurmannschaften der Stammvereine dürfen diese Spieler nicht eingesetzt werden.
(11) Kooperationsspieler sind nur in der Kampfmannschaft des Kooperationsvereins einsatzberechtigt.
(12) Der Stammverein ist berechtigt, pro Pflichtspieltermin einen Spieler pro Kooperationsmannschaft
ohne Zustimmung, die restlichen nur mit Zustimmung der Kooperationsmannschaft anzufordern
und zum Einsatz zu bringen. Eine schriftliche Anforderung muss bis spätestens zwei Tage
(48 Stunden) vor dem nächsten Meisterschaftsspiel beim Kooperationsverein und durchschriftlich
an die Geschäftsstelle der ÖFBL erfolgen. Finden an einem Pflichtspieltermin keine
Meisterschaftsspiele des Stammvereines statt, ist eine Anforderung nicht möglich.
(13) Der Abschluss eines Kooperationsvertrages gilt nicht als Übertritt im Sinne des ÖFB-Regulativs.
(14) An einem Spieltag dürfen diese Spieler nur einmal zum Einsatz kommen.
(15) Die Kooperationsverträge sind zum Nachweis dem Schiedsrichter bei Vorlage des Spielerpasses
beizulegen.
(16) Kooperationsspieler dürfen pro Spieljahr bei höchstens zwei Vereinen eingesetzt werden. Im
Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 30 Juni 2021 dürfen Spieler für höchstens drei Vereine eingesetzt
werden.
§ 3 Kooperationsverträge zwischen Vereinen der ÖFBL oder AKA, die über gemeldete Spieler
verfügen (als Stammverein) und Vereinen der Regionalliga
(1) Vereine der ÖFBL dürfen pro Spieljahr bis zu zwei Spieler-Kooperationsverträge mit jedem Verein
der Regionalliga schließen.
(2) Jeder Verein der Regionalliga darf pro Spieljahr bis zu vier Spieler (Ausnahme: U18 Spieler) über
Kooperationsverträge aus der ÖFBL zum Einsatz bringen.
(3) Die Kooperationsspieler der Vereine der ÖFBL bzw. AKA der Vereine der ÖFBL müssen für die
U22 spielberechtigt sein und bleiben beim Stammverein angemeldet.
(4) Die Vereine der Regionalliga können ohne zahlenmäßige Beschränkung Spieler der AKA
einsetzen.
(5) Spieler der ÖFBL bzw. AKA sind pro Spieljahr als Kooperationsspieler nur für einen Verein der
Regionalliga einsatzberechtigt.
(6) Die Entscheidung über die Zurverfügungstellung eines AKA-Spielers für einen Kooperationsverein
der Regionalliga obliegt dem jeweiligen sportlichen Leiter der AKA.
(7) Durch den Einsatz als Kooperationsspieler in einer Kampfmannschaft eines Vereines der
Regionalliga dürfen für den AKA-Spieler keine Nachteile in Bezug auf Berufs-/Schul- und
fußballspezifische Ausbildung entstehen.
3
(8) Derartige Kooperationsverträge können während der Transferzeiten der Landesverbände
abgeschlossen werden.
(9) Als letzter Tag des Kooperationsvertrages gilt der 30. Juni des laufenden Spieljahres.
(10) Die Kooperationsverträge können in der Winterübertrittszeit einvernehmlich aufgelöst und durch
neue Kooperationsverträge ersetzt werden.
(11) Für diese Kooperationsverträge sind ausschließlich die von der ÖFBL aufgelegten
Vertragsformulare zu verwenden. Zusätzlich bedürfen sie der Bestätigung der Paritätischen
Kommission des bewerbsführenden Landesverbandes der jeweiligen Regionalliga.
(12) Für befristet freigegebene Spieler (§ 8 Abs. 5 ÖFB-Regulativ) dürfen keine Kooperationsverträge
geschlossen werden.
(13) Für die mit Kooperationsverträgen „verliehenen“ Spieler darf keine Entschädigung, welcher Art
auch immer, verlangt werden.
(14) Die Spieler sind sowohl für den Verein der ÖFBL bzw. AKA sowie den Verein der Regionalliga
einsatzberechtigt.
(15) In den Amateurmannschaften der Stammvereine dürfen diese Spieler nicht eingesetzt werden.
(16) Kooperationsspieler sind nur in der Kampfmannschaft des Kooperationsvereins einsatzberechtigt.
(17) Der Stammverein bzw. der sportliche Leiter der AKA ist berechtigt, pro Pflichtspieltermin einen
Spieler pro Kooperationsmannschaft ohne Zustimmung, die restlichen Spieler nur mit Zustimmung des Kooperationsvereines, anzufordern und zum Einsatz zu bringen. Eine schriftliche Anforderung muss spätestens zwei Tage (48 Stunden) vor dem nächsten Meisterschaftsspiel beim
Kooperationsverein und durchschriftlich an die Paritätische Kommission des bewerbsführenden
Landesverbandes erfolgen. Finden an einem Pflichtspieltermin keine Meisterschaftsspiele des
Vereines der ÖFBL bzw. AKA statt, ist eine Anforderung des Spielers nicht möglich.
(18) Der Abschluss eines Kooperationsvertrages gilt nicht als Übertritt im Sinne des ÖFB-Regulativs.
(19) An einem Spieltag dürfen diese Spieler nur einmal zum Einsatz kommen.
(20) Die Kooperationsverträge sind in der Regionalliga zum Nachweis dem Schiedsrichter bei Vorlage
des Spielerpasses beizulegen. Der federführende Verband der jeweiligen Paritätischen
Kommission hat nach der Transferzeit eine Liste aller Kooperationsspieler an alle Vereine der
Regionalliga zu schicken.
(21) Kooperationsspieler dürfen pro Spieljahr bei höchstens zwei Vereinen eingesetzt werden. Im
Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 30 Juni 2021 dürfen Spieler für höchstens drei Vereine eingesetzt
werden.
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(22) In der Region West können Kooperationsverträge sowohl mit Vereinen der Regionalliga West als
auch mit Vereinen der jeweiligen Landesverbands-Regionalliga/Eliteliga abgeschlossen werden.
§ 4 Ergänzende Bestimmungen für den Fall, dass für einen Spieler, für den bereits eine
gesonderte Vereinbarung zwischen seinem Stammverein und einer Landesverbands-AKA, die
über keine eigenen gemeldeten Spieler verfügt, besteht, ein Kooperationsvertrag gemäß § 2
oder § 3 abschlossen wird
(1) Der Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen Stammverein und Kooperationsverein
erfordert überdies die Zustimmung des sportlichen Leiters der AKA.
(2) Der Spieler ist für die Mannschaft der AKA, seinen Stammverein und den jeweiligen
Kooperationsverein einsatzberechtigt.
(3) Für einen Spieler darf jeweils nur ein aufrechter Kooperationsvertrag bestehen, wobei die
zwischen dem Stammverein und der AKA bestehende Vereinbarung nicht als Kooperationsvertrag
zu werten ist.
(4) Bei einer Rückforderung von AKA und Stammverein geht die Anforderung von der AKA vor.

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