SPIELABSAGEN – die korrekte Vorgangsweise

SPIELABSAGEN – die korrekte Vorgangsweise
LEHRBRIEF DES VERBANDES – Sportreferat

Da es bei der Handhabung der „Bestimmungen für die Schlechtwetterregelung“ immer wieder zu verschiedenen Auslegungen kommt, wird auf folgende Vorgangsweise hingewiesen:

1. Die in den Schlechtwetterbestimmungen angeführten Organe (absageberechtigte Gruppenorgane/ HGO) sind neben dem besetzten Schiedsrichter berechtigt, Spiele vorzeitig abzusagen und sind auch vor der Verständigung des Gastvereines und des Schiedsrichterteams zu kontaktieren.
Missbrauch einer Absage zieht Geldstrafe und Punkteverlust nach sich.

Das absageberechtigte Gruppenorgan stellt das betreffende Spiel auf den Status „abgesagt“ und aktualisiert in Folge/nächster Werktag aufgrund des vorgegebenen Ersatzterminplanes – bzw. nach Rücksprache mit den Vereinen – den neuen Spieltermin im System Fußball-ONLINE.

2. Eine verbindliche, offizielle Absage durch die absageberechtigten Organe ist vom Heimverein rechtzeitig zu erwirken, damit diese die entsprechenden Maßnahmen treffen können.

3. Gemeinden, die Eigentümer von Sportplätzen sind, haben nur dann das Recht ein Pflichtspiel abzusagen, wenn dem Verein ein für die jeweilige Leistungsstufe kommissionierter Ausweichplatz zur Verfügung steht.

4. Platzeigentümer, deren Spielfelder (Rasen) im letzten Zeitraum neu angelegt wurden, können den Schiedsrichter bei zweifelhaften Bodenverhältnissen auf diesen Umstand aufmerksam machen (analog dem früheren Schonplatzverzeichnis).

Besonders wird darauf hingewiesen, dass bei Nichterreichen des Gruppenobmannes – an Werktagen – die Geschäftsstelle allfällige Spielabsagen (Kommissionierungen) mit der (Haupt)Gruppenleitung koordiniert.

Der Ersatztermin sollte rasch gefunden werden. Wenn möglich nicht bis zum nächsten Pflichtersatztermin warten. 

Kurzfristige Verlegung von Spielen:
Falls ein Spiel wegen Unbenützbarkeit des Spielfeldes abgesagt wird, können die beteiligten Vereine und der Schiedsrichter bzw. die Schiedsrichterassistenten (der Schiedsrichter darf nicht anderweitig besetzt sein, die Schiedsrichterassistenten haben einer anderen Besetzung nachzukommen) diese Spiele – nach Rücksprache mit der Gruppenleitung – auf den nächsten oder übernächsten Tag verlegen.
Falls die Schiedsrichterassistenten anderweitig besetzt sind, werden vom Schiedsrichterausschuss nach Möglichkeit andere Schiedsrichterassistenten besetzt.

Am Freitag bzw. Samstag soll diese Regelung jedenfalls Gültigkeit haben. Bei genehmigten Flutlichtanlagen kann das Spiel bis zum darauffolgenden Donnerstag einvernehmlich ausgetragen werden. Bei Einigung der beteiligten Vereine kann auch bis zur letzten Verbandszeit an diesem Tag gespielt werden. Erfolgt kein Einvernehmen gilt der nächste Pflichtersatztermin.
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die NÖFV-Lehrbriefe finden Sie gesammelt in der Arbeitshilfe des Sportreferates unter:  http://www.noefv.at/Arbeitshilfe-Spielbetrieb-2016-17.pdf?:hp=2496;131;de

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